Landespolitik
04.12.2014 in Landespolitik
Anreas Stoch will, dass die Realschulen im Land ab dem Schuljahr 2016/2017 neben der mittleren auch die grundlegende Niveaustufe anbieten. Die Realschulen werden demnach in Zukunft neben der Realschulabschlussprüfung nach Klasse 10 zusätzlich auch die Hauptschulabschlussprüfung nach Klasse 9 in eigener Zuständigkeit abnehmen können.
Das ist Kern eines Konzepts zur Weiterentwicklung der Realschulen, das Stoch heute in Stuttgart vorgestellt hat. Stoch: „Damit stellen wir sicher, dass Schülerinnen und Schüler der Realschule noch besser entsprechend ihrer Begabung unterrichtet werden können.“
Es zeichne sich ab, dass das neue Konzept sowohl im parlamentarischen Raum als auch bei wichtigen Verbänden Zustimmung finden wird, so Stoch. Die Weiterentwicklung der Realschulen sei aufgrund der steigenden Heterogenität und des geänderten Schulwahlverhaltens dringend erforderlich.
Neue pädagogische Erkenntnisse würden ebenfalls dafür sprechen, die Realschulen in Richtung eines stärker integrativen Angebots weiterzuentwickeln.
Vorgesehen ist ferner, dass für jeden Schüler der Realschule nach einer zwei Jahre dauernden Orientierungsstufe festgelegt wird, auf welchem Niveau er im darauffolgenden Schuljahr lernt. Die Niveauzuweisung kann, so Stochs Konzept, nach jedem Schuljahr angepasst werden.
Nach der Orientierungsstufe werden die Schüler, unabhängig vom jeweiligen Leistungsniveau, gemeinsam unterrichtet. Die Realschulen können aber in den Klassenstufen 7 und 8 zeitweise eine äußere Differenzierung in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik vornehmen.
Damit die Realschulen dieses Konzept erfolgreich umsetzen können, strebe er eine nachhaltige Verbesserung der Ressourcenausstattung an, so der Kultusminister.
Stoch geht davon aus, dass die Landesregierung schon bald einen Vorschlag zur Änderung des Schulgesetzes vorstellen wird. Mit Einführung der neuen Bildungspläne zum Schuljahr 2016/2017 solle die Neuregelung wirksam werden.
03.12.2014 in Landespolitik von SPD-Landesverband
Heute, am Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen, startet das baden-württembergische Sozialministerium zusammen mit vielen Partnern die Kampagne „DUICHWIR Alle inklusive“. Ziel der Öffentlichkeitskampagne ist es, den Inklusionsgedanken ins Land zu tragen und die Aufmerksamkeit der Bürgerinnen und Bürger auf dieses wichtige Thema zu lenken.
03.12.2014 in Landespolitik von SPD-Landesverband
Staatssekretärin Marion von Wartenberg hat heute in Stuttgart 15 Schülerzeitungsredaktionen geehrt. Die Nachwuchsredakteure haben beim Schülerzeitschriftenwettbewerb des Kultusministeriums verschiedene Geldpreise sowie Einblicke in den Arbeitsalltag des SWR gewonnen. Insgesamt 59 Redaktionen aus allen Schularten hatten sich beteiligt.
28.11.2014 in Landespolitik von SPD-Landesverband
Mit insgesamt knapp zwei Millionen Euro fördert das Kultusministerium in den nächsten Jahren den Einsatz von Tablets im Unterricht an Beruflichen Schulen. Bereits ab dem kommenden Schuljahr 2015/16 erproben zwölf Schulen im Rahmen eines wissenschaftlich begleiteten Schulversuchs den positiven Effekt von Tablets auf Lernprozesse. „Der Einsatz von Tablets im Unterricht eröffnet neue Möglichkeiten für individuelles und kooperatives Lernen“, sagt Staatssekretärin Marion von Wartenberg.
28.11.2014 in Landespolitik von SPD-Landesverband
In Baden-Württemberg gibt es deutliche Anzeichen für eine im Generationenverlauf ansteigende Integration. Zu diesem Ergebnis kommt eine vom Ministerium für Integration in Auftrag gegebene Umfrage unter den fünf größten Einwanderergruppen im Land. „Die vorliegende Studie ist bundesweit einmalig, da sie über die Herkunftsländer hinaus auch Erfahrungen und Einstellungen der ersten, zweiten und dritten Generation ausländischer Herkunft abbildet“, sagte Integrationsministerin Bilkay Öney heute bei der Vorstellung der Ergebnisse.
25.11.2014 in Landespolitik von SPD-Landesverband
Mit über 400 Besuchern war der Zukunftskongress Bildung der SPD Baden-Württemberg in Ludwigsburg ein voller Erfolg. „Die SPD hat Vieles in Angriff genommen, wo bei der CDU Stillstand war“, so Generalsekretärin Katja Mast in ihrer Begrüßung.
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