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Pressemitteilung DigitalPakt kommt an: gut 16,5 Millionen Euro für Schulen im Kreis Ravensburg

Der Landkreis Ravensburg profitiert enorm vom DigitalPakt Schule des Bundes. Mit dem DigitalPakt sorgt der Bund für eine bessere Ausstattung an Schulen mit digitaler Technik und stellt dafür in einem Sondervermögen 5 Milliarden Euro bereit. Der Anteil Baden-Württembergs daran liegt bei circa 650 Millionen Euro. Zuvor hatten Bundestag und Bundesrat sogar das Grundgesetz geändert um damit die verfassungs­rechtliche Grundlage für den DigitalPakt Schule zu schaffen. Ein Vorhaben, das zunächst auf starke Ablehnung der grün-schwarzen Landesregierung traf.

„Nachdem Bund und Länder nunmehr alle rechtlichen und verwaltungs­technischen Voraussetzungen geschaffen haben, ist der Weg nunmehr frei, dass auch die Schulen im Landkreis Ravensburg mit gut 16,5 Millionen Euro (16.590.800 Euro) vom DigitalPakt profitieren können“, so der auch für Ravensburg zuständige SPD-Bundestagsabgeordnete, Martin Gerster.

„Ich freu mich sehr, dass zahlreiche Schulen im Kreis in die Lage versetzt werden, dringend notwendige Investitionen in die digitale Ausstattung in die Wege zu leiten. Mit dem Geld können WLAN, Server, digitale Endgeräte oder auch interaktive Tafeln angeschafft werden“, so Gerster weiter.

Die weitere Bearbeitung erfolgt über die Schulträger, denen dann entsprechende Anteile zur Verfügung stehen. „Der Landkreis Ravensburg erhält als Schulträger zum Beispiel allein für die kreiseigenen Schulen knapp 4,5 Millionen Euro“, so Gerster, „das heißt, für jeden einzelnen Schüler beträgt die Fördersumme umgerechnet circa 422 Euro.“

Voraussetzung für die Beantragung von Mitteln aus dem DigitalPakt ist die Vorlage eines technisch-pädagogischen Konzepts jeder einzelnen Schule (also z. B. eines Medienentwicklungsplans). Gerster appelliert daher an alle Kommunen nun zügig die erforderlichen Konzepte auszuarbeiten, um sicherzustellen, dass bis 2022 alle Projekte beantragt und bis zum Ende des Förderzeitraums abgerechnet werden können.

Martin Gerster: „Es würde mich jedenfalls sehr ärgern, wenn die Gelder für unsere Schulen verfallen oder umverteilt würden. Dafür muss die Landesregierung ihre ursprünglichen Bedenken hintenanstellen und das Antragsverfahren für die Kommunen so unbürokratisch wie möglich machen. Wir sollten nun alle an einem Strang ziehen, dass die Fördermittel auch zu 100 Prozent dort ankommen, wo sie gebraucht werden: in unseren Schulen vor Ort.“


Pressemitteilung 18

Der SPD-Ortsverein Bad Waldsee lädt am Freitag, den 20. September 2019 um 19 Uhr zum „Roten Stammtisch“ ins Stubenzimmer des „Grünen Baum“ ein. Besprochen werden u.a. die Änderungen nach dem Rücktritt Oliver Hofmanns als Vorsitzender, die bundesweite Vorsitzendensuche sowie der „Rasthof“ in Bad Waldsee. Gäste sind willkommen.